Bouldering


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Übersicht Glees


Auf einer Länge von etwa 2km befinden sich zahlreiche Basaltblöcke. Hier eine Übersicht vom "Blocklabyrinth"


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Glees

Kanten & Risse a la carte

Das Bouldergebiet Glees nahe der gleichnamigen Ortschaft ist die natürliche Abbruchkante eines Lavastroms aus dem Vulkan Veitskopf. So findet man bei einer Ausdehnung von etwa 2km zwischen Burg Brohl und Glees zahlreiche Basaltblöcke wie auch Massivwände bis zu einer Höhe von 10m. Grob kann man das Gebiet in sieben Sektoren aufteilen (den ersten Sektor - Mauerlay - und den letzten Sektor - Westblöcke - trennen dabei etwa 20min Fußmarsch).

Charakteristisch für dieses Gebiet ist die äußerst gewöhnungsbedürftige Kletterei an Basaltsäulen und Kanten. Das Gestein mit der geologischen Bezeichnung Basanit kann man nur mit dem Prädikat "extrem rau" auszeichnen. Dementsprechend sollte man mit einer gut regenerierten Hornhautschicht auf den Fingerkuppen anreisen und sich seine Versuche an den Bouldern gut einteilen.

An den meist senkrechten Felsen überwiegt diffizile Kletterei an Leisten und kleinsten Fingerlöchern. Athletische Boulder wie zum Beispiel den Glees-Klassiker "Es" findet man aber ebenso. Die meisten Boulder siedeln sich im mittleren Schwierigkeitsbereich an, wobei die Bewertung für Eifelverhältnisse recht straff ist.

Teilweise sind die Boulder farblich markiert (grobe Schwierigkeitseinteilung aufsteigend geordnet: Gelb --> Blau --> Rot --> Weiß). Weitere Infos über Glees findet ihr auf der Homepage Hard-Glees.de.


Zur Lage vor Ort

Problematisch für das Bouldern in Glees sind zurzeit die bestehenden Pachtverhältnisse mit der örtlichen Forstverwaltung, denen die Boulderer eher ein Dorn im Auge sind (teilweise gab es sogar schon Androhungen, sich für ein offizielles Kletterverbot einzusetzen). Ein Teil des Gebietes (Mauerlay) ist zudem als Naturdenkmal ausgewiesen. Da es in diesem Bereich nur wenige Boulder gibt, sollte es aber nicht schwierig sein, auf das Bouldern in diesem Sektor zu verzichten. Im Gegensatz zur "Mauerlay" werden andere Sektoren auch touristisch genutzt. So wurden im Sektor "Romani ite donum" zahlreiche Schautafeln aufgestellt, die über die Entstehung und Nutzung der Felsen informieren.

Neben dem allgemeinen Aufruf, sich in diesem Gebiet zurückhaltend und naturverträglich zu verhalten, besteht ein freiwilliger Verzicht auf das Bouldern in den Sommermonaten (damit das Wild bei der Brut ungestört bleibt). Ebenso sollte möglichst auf die Verwendung von Magnesia verzichtet werden.


Anfahrt & Zugang

Das Bouldergebiet Glees befindet sich zwischen den Ortschaften Burgbrohl und Glees und ist am besten über die A61 und die weiterführende Bundesstrasse B412 erreichbar. In Burgbrohl selbst folgt man den Hinweisschildern in Richtung Glees. Kurz vor dem Ortsausgang (Brücke und markantes schwarzes Haus auf der linken Seite) kann man links in eine kleine Ortstrasse einbiegen, der man bis zum Ende folgt. Von dort geht es zu Fuß entlang dem Hang aufwärts zu den Felsen. Man erreicht als erstes den Sektor Kruzifix, der sich besonders zum Eingewöhnen eignet. Zu den verbleibenden Sektoren führt ein kleiner Trampelpfad (direkt unterhalb der Abbruchkante).









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