Vielfältig und mit Historie

Im Bouldergebiet Hohenfels, genauer gesagt in den stillgelegten Steinbrüche rund um den Mühlenberg, sind schon im Jahr 1982 Boulder und Kletterrouten erschlossen worden. Beeindruckend sind vor allem die ungewöhnlichen Felsformen, die durch den Abbau von Mühlstein entstanden sind. Besonders die am Hang gelegenen, völlig eigenständigen bis zu 6m hohen Basaltblöcke machen das Gebiet zu einem echten Leckerbissen. Die südseitige Exposition bildet einen weiteren Pluspunkt, wodurch Hohenfels zum idealen Spot für kalte, sonnige Wintertage wird. Grob kann man das Gebiet in zwei Sektoren unterteilen, den Felsen oberhalb der Ortschaft Hohenfels-Essingen und dem Basaltsteinbruch am Ortsausgang.
Charakteristisch für dieses Gebiet ist die Kletterei an Basaltblöcken, die wie für das Bouldern geschaffen sind und absolut logische wie auch abwechslungsreiche Linien liefern. Das Gestein ist weitaus weniger rau als der Basalt in Glees und lässt sich eher mit der Oberflächenstruktur der Felsen in Ettringen vergleichen. Neben zahlreichen leichteren Bouldern gibt es eine recht ansehnliche Zahl härterer Boulder bis hin zu einigen noch ungelösten Projekten, die mit Sicherheit im 8a Bereich anzusiedeln sind. Zudem ist das Gebiet wegen der südseitigen Exposition ganzjährig nutzbar (im Winter liegen fast alle Felsen in der Sonne; an heißen Sommertagen spendet der Laubwald Schatten). Nach Regenfällen trocknen die Felsen sehr schnell ab. 
Zur Lage vor Ort
Das Gebiet gehört zum VSG (Vogelschutzgebiet) Vulkaneifel. In Bezug auf die Steinbrüche bei Hohenfels erfolgte die Ausweisung unter Anderem zum Schutz des Uhus. Desweiteren sind Teilbereiche der für das Bouldern genutzen Fläche als FFH-Gebiet ausgewiesen.
Aus einer Brutaufgabe des Uhus im Jahr 2006 resultieren leider Konflikte mit Naturschutzinteressen, da das Bouldern bzw. Klettern als mögliche Ursache von Seiten der Naturschützer in Betracht gezogen wird (Quelle: NABU-Daun). 
Anfahrt & Zugang
Hohenfels-Essingen liegt direkt an der B410 zwischen Gerolstein und Mayen.
Von Norden kommend erreicht man das Gebiet über die A1. Am Autobahnende links abbiegen und den Hinweisschildern Richtung Gerolstein folgen (nicht entlang der B51 in Richtung Trier), bis man die Ortschaft Hillesheim erreicht. In Hillesheim der B421 Richtung Daun folgen. Nach etwa 3km erreicht man einen Kreisverkehr, an dem man rechts abbiegt. Die Strasse führt durch die Ortschaft Rockeskyll und wenig später trifft man auf die B410. Man folgt der B410 in Richtung Daun und erreicht nach wenigen Minuten die kleine Ortschaft Hohenfels-Essingen. Von Osten bzw. Süden kommend wählt man die A48 bzw. A1 in Richtung Daun. Weiter geht’s über die B421 und die B410 nach Hohenfels-Essingen.
Wenn man in Hohenfels selbst den Hinweisschildern zur Grotte und den Höhlen folgt, erreicht man den Hauptsektor. Um zum Basaltstadion zu gelangen, biegt man 100m nach dem Ortsausgangsschild (B410 Richtung Daun/Mayen) links in eine kleine Strasse ein. Parkmöglichkeiten sind am dort befindlichen Sportplatz vorhanden.



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