Kleines Basaltbouldergebiet bei Hohenfels-Essingen

Im Bouldergebiet Hohenfels, genauer gesagt in den stillgelegten Steinbrüchen rund um den Mühlenberg, sind schon im Jahr 1982 Boulder- und Kletterrouten erschlossen worden. Beeindruckend sind vor allem die ungewöhnlichen Felsformen, die durch den Abbau von Mühlstein entstanden sind.

Besonders die am Hang gelegenen, völlig eigenständigen bis zu 6 Meter hohen Basaltblöcke machen das Gebiet zu einem echten Leckerbissen. Die südseitige Exposition bildet einen weiteren Pluspunkt, wodurch Hohenfels zum idealen Spot für kalte, sonnige Wintertage wird. Grob kann man das Gebiet in zwei Sektoren unterteilen, den Felsen oberhalb der Ortschaft Hohenfels-Essingen und dem Basaltsteinbruch am Ortsausgang.

Charakter

Charakteristisch für dieses Gebiet ist die Kletterei an Basaltblöcken, die wie für das Bouldern geschaffen sind und absolut logische wie auch abwechslungsreiche Linien liefern. Das Gestein ist weitaus weniger rau als der Basalt in Glees und lässt sich eher mit der Oberflächenstruktur der Felsen in Ettringen vergleichen. Neben zahlreichen leichteren Bouldern gibt es eine recht ansehnliche Zahl härterer Boulder bis hin zu einigen noch ungelösten Projekten, die mit Sicherheit im 8a-Bereich anzusiedeln sind. Zudem ist das Gebiet wegen der südseitigen Exposition ganzjährig nutzbar (im Winter liegen fast alle Felsen in der Sonne; an heißen Sommertagen spendet der Laubwald Schatten). Nach Regenfällen trocknen die Felsen sehr schnell ab.

Leider wir das Gebiet relativ wenig besucht. Insofern ist wohl leider nicht damit zu rechnen, dass ihr dort einfach nur zum Konsumieren hinfahren könnt. Mit ein bisschen Putzen sollten die Boulder aber schnell in einen bekletterbaren Zustand zu bringen sein.

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